Ab in den Königsforst
Falls einer von euch zufällig auf die Idee kommen sollte, sich mit dem Radroutenplaner NRW einen malerischen Weg von der Deutzer Brücke in den Königsforst erstellen zu lassen, hier ein kleiner Tipp: Wenn man im Gremberger Wäldchen stur den spärlichen Wegweisern folgt, ist man auf ewig verloren und wird nie wieder aus dem Wald kommen. Es wurde schon von Ortsunkundigen (Anwesende natürlich ausgenommen) berichtet, die etwas entnervt 45 Minuten lang quasi im Kreis gefahren sind.
Falls jemand einen besseren Weg kennt, als unten an der Landstraße den höchst inoffiziell aussehenden Weg quer durchs Gebüsch zu nehmen und dann für ein paar hundert Meter unter gefühlter Lebensgefahr über die K16 zu brettern, so möge er mich erleuchten.
Der Königsforst an sich scheint allerdings recht reizvoll zu sein, auch wenn wir nach Ankunft nicht mehr so recht empfänglich waren für die Schönheit der Natur. Wohl aber für die Schönheit rheinland-pfälzischer Braukunst: Kurz vor Rückfahrt am Kiosk der KVB-Haltestelle.
So, 10/06/2007 - 10:58 von cvk
2 Kommentare
Vor 11 Tagen habe ich eine Anfrage an einen großen deutschen Fahrradversender geschickt, wie es denn nun mit der verbindlichen Lieferzeit meines favorisierten Modells aussieht. Geantwortet hat bislang niemand. Eigentlich hätte ich auch angerufen, aber die Hotline ist entweder überlastet, oder es geht einfach keiner ran. Ich muss wohl tatsächlich den forenrecherchierten Termin annehmen und müsste mit einer Lieferung Ende Juni rechnen. Mag ja sein, dass sie ganz knorke Fahrräder bauen, aber konsequente Unerreichbarkeit und irrwitzige Wartezeiten sind wohl die ultimativen Abschreckungsgründe bei einem Versandhändler. Außerdem werde man mit einem Fahrrad von denen komisch angeguckt. Hab ich mir sagen lassen.
Alles fing damit an, dass mir irgendwann letztes Jahr mein geliebter Drahtesel vom Hof geklaut wurde. Okay, im Winter kommt man auch ohne Fahrrad aus - aber jetzt, wo das Wetter langsam wieder akzeptabel wird, gehts eindeutig nicht mehr ohne. Also, was tut man? Richtig, man geht natürlich nicht in den nächsten Fahrradladen, äußert seinen Finanzrahmen, lässt sich etwas aufschwatzen was 100€ teurer ist und radelt mit einem warmen Gefühl im Bauch nach Hause. Nein, man guckt natürlich zuerst bei ebay, schaut sich noch ein wenig bei diversen Händlern um, findet ein vernünftiges, herunter gesetztes Fahrrad aus der letzten Saison zu einem für normale Menschen vertretbaren Preis und will dann vor dem Absenden der Bestellung nur noch eine Nacht darüber schlafen - könnte ja immerhin sein, dass man etwas Besseres findet und überhaupt. 






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