Willy-Brandt-Platz, Ecke... ähhh....
Wenn man außerhalb von Köln Auto fährt, fällt sofort auf, dass irgendwas anders ist. Damit meine ich nicht die breiteren Straßen, die besseren Radwege, die völlig verwirrende Erlaubnis, plötzlich links abbiegen zu dürfen und die fehlenden Jutesäcke über den Radarfallen, sondern dass man sich irgendwie auf mysteriöse Weise so gut an Straßennamen orientieren kann.
Das könnte vielleicht daran liegen, dass nur die erlauchtesten aller Kölner Straßen mit entsprechenden Straßenschildern ausgezeichnet werden. Und selbst dann verstecken sich diese hinter allem was gerade so zur Verfügung steht. Auf jeden Fall aber sieht man die Kölner Straßenschilder erst dann, wenn man gerade daran vorbeigefahren ist und die nächste Wendemöglichkeit sich kurz hinter Pulheim befindet. Oder so.
Aber der Kölner an und für sich meint es ja gut. So auch Kai Lachmann vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik: Laut Stadtanzeiger werde die Verwaltung künftig das gesamte Stadtgebiet durchforsten und unleserliche oder fehlende Straßenschilder ersetzen. Und das nicht mehr an Fassaden, sondern ordnungsgemäß und gut sichtbar "an Pfosten oder Laternenmasten".
Danke!
Mi, 20/06/2007 - 14:38 von cvk
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